Die ÖNORM H 5195 gibt vor, welche Beschaffenheit das Anlagenwasser in Heizungs-, Kühl,- und Frostschutzanlagen haben muss, um Schäden in Heizgeräten, Umwälzpumpen, Wärmetauschern und allen anderen Komponenten der Anlage zu vermeiden.

Wenn die Anlage ÖNORM-gerecht befüllt wird hat man folgende Vorteile:

  • höchst mögliche Energieeffizienz
  • Verlängerung der Lebensdauer der Anlage, der im Heizungsbau eingesetzten Komponenten
  • Erfüllung der Garantie und Gewährleistungsbedingungen der Hersteller!*

* Ist die Anlage nicht nach ÖNORM H 5195 befüllt, hat man keine Ansprüche auf Garantie und Gewährleistung des Geräteherstellers!

Warum ist es wichtig, dass das Medium im System dieser Norm entspricht?

75% aller Schäden in Prozessanlagen (Heizungs-, Kühl- und Frostschutzsystemen) passieren aufgrund von falsch befüllten Systemen.

Die Hauptursache für Schäden sind

Eisenoxidschlamm

Durch Korrosion herbeigeführte, magnetische Ablagerungen, führen zu erheblichen Schäden im kompletten System.

Kalk

Kalk besitzt die Eigenschaft, sich als Kalkstein – meist an den wärmsten Bauteilen der Anlage – festzusetzen. Dies führt zu Korrosion, Verstopfung und zu erheblichen Schäden in Heizgerät, Wärmetauschern und Pumpen.

Mikrobiologische Verschlamungen

Mikrobiologisches Wachstum findet man vor allem in Niedertemperaturanlagen, Fußbodenheizungs- oder Kühlsystemen. Aufgrund des stätigen Wachstums kann es zu kompletten Verstopfung von Rohrleitungen und Komponenten kommen. Auch der pH-Wert wird stark durch Bakterien, Algen und Pilze beeinträchtigt.